Nachgerechnet: Wie sich die Multifunktionsarena finanzieren ließe

Foto: CC BY ND - Michael Panse @flickr

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Die Zusage der EU zur Förderfähigkeit der Stadionprojekte in Erfurt und Jena hat neue Bewegung in die Debatte gebracht. Während man in Erfurt bereits den Bescheid hat, wird in Jena noch gerechnet, ob man dieses Stadion (das dann kein Satdion mehr ist sondern einen Multifunktionsarena) haben will bzw. sich leisten kann.

Der Stadtkämmerer Martin Berger rechnet mit einem Betriebskostenzuschuss von mindestens 1,5 Millionen Euro pro Jahr.  Das wären etwa 1 Millionen Euro mehr, die jährlich aufgebracht werden müßten. Der Oberbürgermeister geht optimistischer an die Finanzierung und rechnet eher mit 1 Millionen Euri Zuschuss, knapp 500.000 Euro mehr als derzeit. Wahrscheinlich wird der Betrag aber eher bei einer Millionen Euro liegen, öffentliche Projekte haben immer die Tendenz, teurer zu werden als vorab gedacht.

Jena müßte daher neben der Finanzierung des Stadion-Baus von 10 bis 15 Millionen Euro (die einmalig aufgewendet werden) mit einer jährlichen Belastung von 1 Millionen Euro zusätzlich rechnen. Der aktuelle Doppelhaushalt sieht für 2013 ein Minus von 2,5 Millionen Euro vor, für 2014 immerhin 4 Millionen Euro Minus, diese Fehlbeträge würden sich damit um weitere 1.000.000 Euro erhöhen.

Viele Stellschrauben hat die Stadt nicht, um solche Summen aufbringen zu können. Die Zuschüsse des Landes beziehen sich zwar auf die Baukosten, nicht aber auf die Betriebskosten. Diese liegen über die nächsten Jahre komplett bei der Stadt.

Gewerbesteuer Der Hebesatz der Gewerbesteuer beträgt aktuell 420 Prozent und wurde zuletzt 2011 erhöht. Damals brachte eine Erhöhung um 25 Prozentpunkte etwa 1,6 Millionen Euro Mehreinnahmen. Für die Finanzierung des Stadions könnte dieser Satz um weitere 15 bis 20 Prozentpunkte angeboben werden um die 1 Millionen Euro Ausgaben zu refinanzieren.

Grundsteuer Die Grundsteuer wurde für 2013/14 auf einen Hebesatz von 495 Prozent (+35 Prozentpunkte) erhöht. Damit liegen wir beispielsweise höher als Erfurt. Die Mehreinnahmen aus dieser Anhebung werden auf etwa 750.000 Euro geschätzt. Für eine Refinanzierung des Stadions müßte diese Steuer um weitere 45 Prozentpunkte erhöht werden. Die Gewerbesteuer wird von allen Grundstückseigentümern gezahlt und ist auch auf die Miete umlegbar. Mieter zahlen diese Steuer also auch.

Kita-Gebühren Der aktuelle Gebührenentwurf von SPD, CDU und Grüne sah Erhöhungen bei den Kita-Gebühren vor (bis zu einer Verdopplung für bestimmte Einkommensgruppen) und prognostizierte Mehreinnahmen von etwa 1,2 Millionen Euro. Der Entwurf wurde aufgrund massiver Kritik zurückgezogen und bis 2015 verschoben. Mit dieser Erhöhung ließen sich aber die Mehrkosten durch das Stadion problemlos refinanzieren.

Gewinne aus den Unternehmensbeteiligungen erhöhen Die Stadtwerke Energie, Jenawohnen und einige andere Betriebe in kommunaler Hand oder mit kommunaler Beteiligung schütten ihre Gewinne an die Stadt aus. Die Erhöhung dieser Gewinne würde auch Mehreinnahmen für die Stadt bedeuten. Höhere Mieten bei Jenawohnen oder ein höherer Preis für Energie, Gas und Wärme könnten die Mehrkosten finanzieren.

Letztendlich läuft es aber immer darauf hinaus, dass die zusätzlichen Ausgaben durch zusätzliche Einnahmen wett gemacht werden müssten. Alle Jenaer (oder nur ein Teil wie bei den Elternbeiträgen) würden belastet um das Stadion zu finanzieren. Die zusätzliche Kosten würden aber über Jahrzehnte anfallen und wahrscheinlich auch nachfolgende Generationen belasten. Die Finanzierung wäre grundsätzlich möglich, wenn man es denn will, aber dafür sollte man schon eine breite Mehrheit in der Bevölkerung finden, denn die Mehrkosten belasten auch die Bevölkerung. Von daher wäre es der beste Weg vor der Planung des Baus zu erfragen, ob denn die Jenaer die Multifunktionsarena wollen und ob sie auch bereits sind, dafür zu zahlen. Falls ja gibt es keinen Grund, die Arena nicht zu bauen, falls die Finanzierung abgelehnt wird ist das ein klares Votum, die Arena zugunsten andere Sanierungsmöglichkeiten zu begraben.

47 Antworten zu Nachgerechnet: Wie sich die Multifunktionsarena finanzieren ließe

  1. Martin Schmalbstein

    JenaWohnen gehört bereits zu Stadtwerke Energie zu über 90% – wird hier also doppelt veranschlagt. Nicht enthalten in den Rechnungen sind Zuschüsse für ein Parkhaus, das nur an ca 36 Tagen des Jahres sinnvoll ausgelastet ist und sonst nur Betriebskosten erzeugt.

  2. Martin Schmalbstein

    Das ist nicht richtig. JenaWohnen gehört den Stadtwerken Energie, nicht den Stadtwerken.

    Gesellschafter

    Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH (mit 94% der Gesellschaftsanteile)
    Kommunale Immobilien Jena (mit 6% der Gesellschaftsanteile)

    http://www.jenawohnen.de/unternehmen/zahlen-fakten.html

    Im Gewinn der Stadtwerke Energie ist JenaWohnen schon mit drin und dort sogar einer der größten Posten.

  3. Steffen Heilmann

    Sind das tatsächlich Ihre einzig erdenklichen Möglichkeiten die Arena ein Stück weit zu finanzieren? Armselig, nichts anderes kann man dazu sagen und vorallem zielt es auf eines hinaus: Stimmungsmache gegen dieses Projekt auf Kosten des Fußballs nur um ein paar Stimmen zu erhaschen von Eltern die sich zu Recht um normale Kindergartengebühren streiten.

    In einer ruhigen Minute fallen Ihnen sicher noch ein paar mehr Punkte ein.

    Piraten in Jena – inhaltliche Debatten sind ihnen ein Fremdwort.

    • Ich sehe derzeit auf der Einnahmenseite tatsächlich kaum andere Optionen, die laufenden Kosten für die Multifunktionsarena zu refinanzieren. Für Hinweise wäre ich aber auf jeden Fall dankbar.

      • Peter Eschruck

        Die Unterhaltskosten der maroden Anlage setzen Sie aber als konstant an, während die Kosten für den Neubau mit Phantasie nach oben getrieben werden? Wenn Besucher nicht mehr üble Dixi-Klos nutzen müssten, wären schon die alleine bereit, der Stadt etwas dafür zu zahlen. Egal ob Neubau oder nicht, die Parkplatzsituation in Jena ist katastrophal und wird sich mit der Eichplatzbebauung weiter verschlechtern. Man scheint immer mehr dafür tun zu wollen, dass bloß keine störenden Auswärtigen in die Stadt kommen. Respekt für diese Weitsicht!

    • Naja im Gegensatz zu ihnen kam ein ihnaltlicher Beitrag.

      Wo sind ihre Vorschläge? Einfach nur meckern und wünsch dir was fordern ist da ein wenig zu kurz gegriffen.

  4. Was hier aber gar nicht zur Rede kommt sind die mehr Einnahmen der Multifunktionsarena durch Tagungsräume und andere Events ? Tagungsräume für 1000 Teilnehmer damit die Firmen nicht nach Weimar/Apolda ausweichen müssen,warum wird sowas geplant und nicht bei Einnahmen gerechnet? Was hat die Multifunktionsarena für ein Konzept? Also ich bin durch und durch Jena Fan und währe froh wenn die Arena gebaut werden würde aber ganz ehrlich unsere Politiker sagen nur das was die Leute hören wollen!Mein Vorschlag wäre erstmal eine ordentliche Bedarfsermittlung !Weil erst dann kann man sich über Kosten Unterhalten wenn man weiß was man für Einnahmen hat !

    • Es gibt leider kein Betreiberkonzept für die Tagungsräume, daher kann man hier schlecht rechnen. Die größeren Tagungsbereiche im Umfeld (ich hatte das hier schonmal beschrieben) arbeiten mit Verlust, so dass durch die Kongressbereiche keine Gewinne entstehen sondern sogar noch Verluste aufgefangen werden müssen. Die Weimarhalle (wobei hier die gesamte weimar GmbH gemeint ist) hatte beispielweise 2010 auch einen Fehlbetrag von 1.263.463,50 Euro. Es ist damit eher wahrscheinlich, dass man keine zusätzliche Gewinne durch die Tagungskpazität in der Arena erwirtschaftet sondern noch Geld hinzu schiessen muss.

  5. Die Mehrkosten der Arena können durch diverse Einnahmen aus der Arena gedeckt werden. Zum einen wären schonmal die Namensrechte, die sich jeder für gutes Geld sichern kann, was heute gang und gäbe ist.
    Konzerte, Kongresse usw. sichern laufende Einnahmen ab, Parteien können ihre Parteitage abhalten (ja, auch die Piraten)!
    Legen Sie doch mal lieber Zahlen auf den Tisch, die die prognostizierten Beträge belegen anstatt sich populistisch gegen die Arena auszusprechen!

  6. Matthias Felsch

    Was Sie in Ihrer Darstellung bisher völlig vernachlässigen, sind indirekte Effekte der neuen Arena. So profitiert die Stadt von den höheren Zuschauereinnahmen infolge des Arenabaus massiv. Am Beispiel HFC sei das kurz skizziert: aktuell hat der 3.Ligist einen Zuschauerschnitt von ca. 8000 Besuchern pro Spiel. Vor dem Stadionbau lag dieser bei etwa 3500 Zuschauern. Die Zuschauereinnahmen sind steuerpflichtig. 19% Umsatzsteuer müssen abgeführt werden. Gleiches gilt für Merchandising und Catering im Stadion. Hier profitiert die Stadt als Steuerbezieher von möglichen höheren Zuschauerzahlen des Fc Carl Zeiss nach einem Umbau des Stadions. Dies ist natürlich in Abhängigkeit von der Spielklasse zu sehen. Zusammen mit einer fairen Stadionmiete und einem akzeptablen Zuschuss der Stadt sollte dieses Projekt also durchaus zu finanzieren sein. Bei einem Zuschauerschnitt von 8000 Personen würde das allein durch die Umsatzsteuer für die Eintrittskarten ein Plus von über 300.000€ pro Saison für die Stadtkasse bedeuten.

    Noch ein Wort zum Parkhaus: Es ist richtig, dass dieses nur bei Spielen des FCC und anderen Großveranstaltungen im EAS gut ausgelastet wäre. Allerdings sollte man die Parkplatzsituation in der Innenstadt mit in Betracht ziehen. Hier erscheint mir eine park-and-ride-Lösung sehr sinnvoll, zumal der Straßenbahnanschluss ja schon gegeben ist und eine spürbare Entlastung der City auch im Interesse der Jenaer Bürgerschaft sein sollte.

    • Könnte es sein, das der Anstieg der Besucherzahlen nicht am Stadion sondern am Aufstieg in die dritte Liga gelegen hat? Immerhin sind die Besucherzahlen des FCC duch den Klassenverlust von im Schnitt über 7000 (3.Liga – 2009) auf etwas mehr als 3.000 (2012 – Regionalliga Nordost) herunter gegangen.

      • Matthias Felsch

        Da haben Sie wohl überlesen, dass ich die Abhängigkeit von der Ligenzugehörigkeit natürlich angesprochen habe. Der HFC hat sicher auch durch den Aufstieg höhere Zuschauerzahlen. Allerdings stand in den letzten Spielen der letzten Saison das neue Stadion schon in der Regionalliga zur Verfügung und da sprechen die Zahlen schon für sich. Wo immer neu gebaut wurde, ließen sich danach deutlich höhere Zuschauerzahlen. Halle, Magdeburg oder Essen sind hier gute Beispiele aus der Regionalliga. Magdeburg und Essen passen hier besonders gut, da sie in der Regionalliga gebaut haben und aktuell auch noch in dieser spielen.

      • Peter Eschruck

        So jonglieren Sie also mit Zahlen und belegen eigentlich gleich, dass ein Neubau die Zahlen erhöht 🙂
        Ihre genannten 7.000 gab es in der Saison, als man mal etwas fürs Stadion getan hatte (der Verein, weniger die Stadt) und die attraktiveren Zusatztribünen aufgebaut und die Stadionkapazität erhöht hatte.
        Nach Abbau der Tribünen ging der Schnitt in der 3. Liga auch wieder auf 5.000 zurück.
        Diese Saison kommt noch hinzu, dass ein ganzer Block wegen marodem Untergrund gesperrt wurde, gerade der Block mit den günstigsten Stehplätzen (im Volksmund etwas despektierlich „Hartz-4-Block“ genannt“).

  7. Sehr geehrter Herr Felsch,

    bitte beschäftigen Sie sich zuerst einmal mit der Kommunalfinanzierung, bevor Sie 300.000€ Mehreinnahmen durch die Umsatzsteueranteile an Eintrittskaren postulieren. Von der Umsatzsteuer verbleiben genau 2,2% bei den Kommunen (nach Vorabzug des Bundesanteils von 5,63%). Da würden also aus ihren 300.000€ ganz schnell nur noch 6.000€ machen.

    Zudem vermischen Sie (wissentlich?) die Zuschauerzahlen des HFC in Liga 4 (3500er Schnitt vor Umbau des Stadions im Jahr 2011) mit den Zahlen des HFC nach Aufstieg in die 3. Liga. So etwas wie höhere Verkaufszahlen durch Aufstiegseuphorie und gutes Abschneiden (aktuell Platz 9) spielen da auch noch hinein.

    Schhon jetzt kann der FCC nicht die Betriebskosten von 0,5 Millionen tragen. Stattdessen muss die Stadt finanziell eingreifen, die Rasenheizung kaufen, Mieten stunden oder ganz darauf verzichten.

    Generell gilt doch das Gleiche für Jena wie für Erfurt (siehe TLZ vom 28.03.2013): Das Stadion trägt sich nur, wenn Erfurt/Jena in der 2. Bundesliga spielen. Die Frage des Stadionsbaus ist also die Frage für wie realistisch man es hält, dass 2 Thüringer Vereine dauerhaft in der 2. Bundesliga spielen.

    • Peter Eschruck

      Hä? Der Mieter baut am Objekt des Vermieters und soll sich dann dafür „schämen“, dass der Vermieter sich doch mal bequemt einen Teil der Kosten zu übernehmen?
      Man möchte der Stadt eigentlich wirklich wünschen, dass der Verein sich ins Umland zurückzieht und die Stadt dann endlich glücklich mit diesem so tollen Stadion wird. Dann werden sicher die Einnahmen sprudeln, wenn der störende FCC nicht mehr da ist!

    • Matthias Felsch

      Sehr geehrter Herr Beck,

      dass von Umsatzsteuereinnahmen nur 2,2% bei der Kommune verbleiben war mir nicht geläufig. Das verändert die Situation natürlich schon beträchtlich. Allerdings betreiben sie bei den Zuschauerzahlen das Gleiche, was Sie mir vorwerfen, nämlich Spekulation. Die Zustände im EAS sind momentan (mit Ausnahme der Haupttribüne) schlichtweg nicht tragbar. Kein Wunder, dass die Zuschauer sich das nicht antun.
      Dixiklos, matschige Wege, mit Grünalgen überzogene Sitzschalen, von Kaninchen unterhöhlte Stehplatzblöcke… das lockt natürlich.

      Das Stadion verursacht aktuell Kosten, die aufgrund des immer weiter steigenden Sanierungsbedarfs nicht auf dem momentanen Level bleiben werden. Die Fehler, die in den letzten Jahren im Management des FCC gemacht wurden sind bekannt. Die aktuelle Vereinsführung unter Herrn Zipfel fährt hier jedoch einen strikten Konsolidierungskurs und gibt nicht mehr aus, als man einnimmt. Sie für die Fehler anderer in der Vergangenheit in Sippenhaft zu nehmen ist sicher populär aber nicht fair.

      Die Stadt muss sich entscheiden, ob sie weiterhin Mangel verwalten will, der steigende Kosten verursacht, oder ob man in ein kalkuliertes Risiko geht und die Chance auf Verbesserung auf vielen Ebenen nutzt. Die Zweite Liga garantieren kann dabei niemand. Es muss ein vernünftiges und tragfähiges Konzept her, dass alle Seiten bereit sind zu tragen. Dabei muss sich die Stadt genauso strecken wie der Verein und das Vereinsumfeld.

      • @Matthias Felsch – ich würde sogar noch weiter gehen. Bei Projekten in dieser Größenordnung müßten eigentlich alle Jenaer ordentlich informiert und auch befragt werden. Wenn sich die Mehrheit für die Arena entscheidet, weil der FCC als wichtiger Teil der Stadt gesehen wird und dafür auch Geld ausgeben möchte, dann gibt es eigentlich keinen Grund, nicht zu bauen.

        • Matthias Felsch

          Macht man das bei jedem Projekt, so bekommen insbesondere Ausgaben für Minderheiten ein massives Problem, weil diese keine Lobby haben und sie sich aufgrund ihres geringen Einflusses nicht durchsetzen können. Liquid democracy hat sicher ihre Vorteile und ist in der Theorie sehr erstrebenswert, aber es gibt auch Schattenseiten. Zudem ist die Information aller Bürger ebenso schwer zu gewährleisten wie deren Interesse. Von den Kosten ganz zu schweigen.

          • Matthias Felsch

            Gab es diese Befragung und Bewilligung seitens der Bürger auch vor der Entscheidung den Basketballern eine neue Halle zu errichten?

          • So eine Befragung gab es bei der Basketballhalle nicht, aber wenn ich es richtig sehe ist das Investitionsvolumen der Stadt in dem Bereich auch deutlich geringer und es entstehen keine laufenden Belastungen für den städtischen Haushalt, da man bei der Basketballhalle mit einem privaten Betreiber plant. Die Befragung von Bürgern ist immer dann der beste Weg, wenn es um sehr große Projekte geht und Haushaltsentscheidungen für die kommenden Jahre getroffen werden. Wenn ich mir die Kommentare hier und auf Jenapolis anschaue, scheint es schon ein Interesse an diesem Projekt zu geben. Vielleicht gibt ja der Bürgerhaushalt dieses Jahr eine gute Antwort auf das Thema.

          • Matthias Felsch

            Wo liegt denn der Unterschied zwischen einem privaten Betreiber für die Basketballhalle und einer Stadionbetriebsgesellschaft, die ja dann auch privat wäre. Letztlich müsste in beiden Fällen das Ausfallrisiko tragen.

          • Matthias Felsch

            Die Stadt ist bei diesem Projekt mit 3 Mio.€ dabei, wovon die Hälfte über zehn Jahre hinweg als Betriebskostenzuschuss gezahlt wird. Soviel zur privaten Abdeckung der laufenden Unterhaltskosten der Halle. Ich will hier nicht falsch verstanden werden, ich gönne den Basketballern ihre neue Halle von Herzen. Mich stört vielmehr, wie polemisch die Diskussion um die Erneuerung des EAS im Vergleich dazu geführt wird.

          • @Matthias Felsch Wäre das eventuell auch ein Modell für die Fußball Arena? Eine private Betreibergesellschaft die gedeckelt über einen bestimmten zeitraum Zuschüsse durch die Stadt erhält? Das wäre von den Kosten überschaubar und würde trotzdem Investitionen ermöglichen.

          • Matthias Felsch

            Auch eine Betreibergesellschaft kann Pleite gehen. Das sind im Regelfall GmbHs mit dem Mindestkapital (50.000). Wenn dieser Fall eintritt, ist die Stadt trotzdem wieder in der gleichen Rolle. Das wäre also nur eine Problemverlagerung und zeigt, dass das Konstrukt bei den Basketballern durchaus auch mit Risiken behaftet ist. Fakt ist, dass zunächst einmal belastbare Zahlen auf den Tisch müssen. Bis dahin ist alles andere Kaffeesatzleserei.

  8. Hallo Herr Schmidt
    ich finde ihre Ausführung interessant und auch teilweise richtig aber eine Multifunktionsarena sagt ja auch eine Multifunktion aus was für Events sind denn eigentlich geplant ? Durch Events wie Konzerte Festivals oder andere Veranstaltungen kommen ja auch Einnahmen !Man könnte ja die Namensrechte verkaufen wie Matthias Felsch schon richtig schreibt!Dazu kommt noch ein Problem was ich habe warum müssen Tagungsräume gebaut werden die von Anfang an als Minus Geschäft bekannt sind warum gibt es bei so einen Bauprojekt keine Betriebsanalyse (Kosten Analyse)? Ich würde gerne mal wissen wie viel Geld in dieses Projekt bis her gesteckt wurde (Löhne und sowas ) obwohl es nicht mal eine Kostenkalkulation zu eventuellen Einnahmen gibt?

    • Hallo Herr Sehrich,

      das aktuelle Nutzungskonzept sieht folgende Belegung vor: 36 Sportveranstaltungen und 3,5 Kulturveranstaltungen/Public Viewing im Jahr sowie eine Großveranstaltung in zwei Jahren. Außerdem sollen 45 Firmen Tagungen, Seminare oder ähnliches in der Arena abhalten, 10 gesellschaftliche Veranstaltungen und 12 Unterhaltungsveranstaltungen sowie 6 Ausstellungen im Jahr stattfinden. Insgesamt kommt man auf 112,5 Veranstaltungen pro Jahr. Dadurch werden natürlich auch zusätzliche Einnahmen generiert, es entstehen aber auch Ausgaben für die Betreibergesellschaft und bislang scheint es da in dieser Größenordnung noch keine Gewinne zu geben.

      Genauere Zahlen gibt es leider bislang kaum, da kann ich ihnen leider nicht weiter helfen :/

  9. Bei der Sache mit Veranstaltungen, wie Firmenseminaren und Kongreßen sollten Sie alle nicht vergessen, das vorraussichtlich ende des Jahres in Burgau eine Basketballhalle steht.
    Somit ist es fraglich ob die Auslastung bei großen Kongreßen in der Multifunktionsarena wirklich so aufrecht erhalten werden kann.

  10. Hallo Herr Schmidt

    ich habe ihren Kommentar mit einen lachenden und einen weinenden Auge gelesen !Also alles was sie bisher ausführen läßt bei mir nur einen Schluss zu der Betriebswirt der dieses Projekt abgesegnet hat gehört entlassen ich plane mit 112,5 Events im Jahr und habe keine Einnahmen!
    Das wäre betrieblich gesehen Selbstmord, wieso hat der EU Kontrollausschuss sowas überhaupt bearbeitet (genehmigt)!Also ich glaube ehrlich gesagt das die Jenaer Bürger hier nicht alles erfahren und uns hiermit nur beigebracht werden soll das sich die Stadt gegen das Stadion stellt,und man es den Bürger so ausreden will!Wenn ich mich in der Stadt Jena selbstständig machen möchte muss ich ein Betriebskosten Konzept von einen Betrieswirt erstellen lassen, Aber bei einer Multifuktionsarena ist dies von der EU nicht verlangt wurden ? 🙂

    • @Mark Sehrich – die EU hat nur geprüft ob das Konzept mit privaten Interesen kolidiert oder aus wettbewerbsrechtlicher Sicht ein Problem darstellt. Das tut es offensichtlich nicht.

      @Matthias Felsch – in dem einem Fall haftet ein privater Betreiber mit dem eigenen Geld, in dem anderen Fall die Stadt mit dem Geld aller Jenaer. Daher denke ich das in letzterem Fall ein größeres Mitspracherecht der Jenaer durchaus zu vertreten ist.

  11. Steffen Heilmann

    Sehr geehrter Herr Beck

    Bevor Sie jemandem unterstellen mit Zahlen zu jonglieren, sollten Sie doch mal erklären warum ausschließlich der FCC die aktuellen Betreiberkosten allein aufbringen soll. Diese liegen im übrigen nicht bei 500.000 sondern bei knapp 620.000, wovon 330.000 für Löhne und Gehälter der KIJ Angestellten draufgehen.

  12. Herr Schmidt
    da gebe ich ihnen Recht das die Jenaer ein Mitspracherecht haben sollten! Aber als aller erstes sollte jetzt erstmal ein Betriebswirt sich mit der Arena auseinander setzen und mal ein paar Zahlen die auch einer Prüfung stand halten aufs Papier bringen und sie den Jenaern vorlegen! Weil ohne verlässliche Zahlen hat eigentlich eine Diskussion kein Sinn!

    mit freundlichen Grüssen Seehrich

  13. Peter Eschruck

    Herr Schmidt, wie oben schon einmal bei ihrem Zuschauervergleich (7.0000 in 2009) angemerkt, jonglieren sie sehr einseitig mit ihren Zahlen.
    Auch bei den Basketballern ist das nicht so eine einfache Nullrechnung, als Trikotsponsor hat die Stadt da schon reichlich beigetragen, was private Investoren sparen und nun in die Halle stecken konnten.
    Aus meiner Sicht völlig OK, nur kann man sich nicht hinstellen und aufzählen, was die bösen Fußballer alles für Kosten verursachen und das dann noch mit Beispielen für angebliche „Nullkosten“ anderer untermauern wollen.

  14. Dr. Eugen Wentzel

    Bevor die Herren Beck, Schmidt und Co. noch mehr Unsinn über die Zuschauerentwicklung in anderen Stadien nach einem Neubau verbreiten, hier mal die Fakten:

    Hallescher FC:

    4. Liga 2009/10: 2.880 (altes Stadion)
    4. Liga 2010/11: 1.601 (altes Stadion)
    4. Liga 2011/12: 2.094 (altes Stadion)
    4. Liga 2011/12: 6.765 (neues Stadion)

    1.FC Magdeburg:
    3. Liga 2006/07: 3.115 (altes Stadion)
    3. Liga 2006/07: 12.986 (neues Stadion)
    3. Liga 2007/08: 11.827 (neues Stadion)

    4. Liga aktuell: 6.007 (neues Stadion)

    Man kann diese Liste beliebig fortführen. Überall, wo Stadien modernisiert wurden, konnte ein sprunghafter Anstieg der Zuschauerzahlen verzeichnet werden, auch bereinigt von sportlichen Einflüssen. Vielerorts erwies sich der Stadionneubau mit seinen höeren zu generierenden Einnahmen gar als Sprungbrett für den Verein in höhere Gefilde (Dresden, Halle). Wenn jemand tatsächlich glaubt, die aktuellen Zuschauerzahlen in Jena von ca. 4.400 (aktuelle Saison inkl. Pokalspiele) trotz wegen Kaninchen gesperrter Blocks, untragbaren Zuwegungen, unüberdachten Traversen etc. würden sich mit einem Neubau nicht verändern, kann nicht mehr ernst genommen werden.

    Ich kann damit leben, wenn jemand mit dem Thema Fußball nichts anfangen kann. Ich kann auch damit leben, wenn jemand mit dem Thema Fußball ein Problem hat. Aber wenn jemand unter dem Deckmäntelchen der Unparteilichkeit solchen populistischen Unsinn verzapft, wie der Verfasser dieses Blogs, dann werde ich wütend. Man kann gegen die neue Arena sein, aber dann bitte nicht mit nach Gutdünken herbeiphantasierten Zahlen und ohne Gegenüberstellung dessen, was aktuell und in den kommenden Jahren mehr und mehr in ein an allen Ecken marodes Stadion gesteckt werden muss, von deren zweistelliger Nutzerzahl der FC Carl Zeiss im übrigen nur einer ist!

    • @Eugen Wentzel – gute Gegenüberstellung. Ich habe meine Zahlen allerdings von http://www.transfermarkt.de/de/1-fc-magdeburg/zuschauerzahlen/verein_187.html dort sieht es es etwa anders aus. Der 1.FC Magdeburg war 2011/12 beispielsweise trotz neuem Stadions wieder auf dem Stand der Zuschauerzahlen von vor dem neuen Stadion.

      Ich sehe an der Stelle aber kein Argument für oder gegen eine Multifunktionsarena. Die genannten Vereine scheinen auch ohne Arena mit zusätzlichen Tagungsräumen solche Zuschauerzahlen geschafft zu haben. Eine Modernisierung des Stadions scheint also ausreichend zu sein um sportlichen Erfolg und Zuschauer zu bringen.

      • Peter Eschruck

        Wie schon bei ihrem 7000er-Vergleich des FCC ein nettes Zurechtdrehen der Zahlen. Die Saison 11/12 in Magdburg ist mit deren Abschneiden Mitte der 90er vergleichbar (abgeschlagener Tabellenletzter und mangels Nichtabsteiger nicht mal Abstiegskampfspannung). Dafür ist eine Versechsfachung der Zuschauerzahl doch wirklich mehr als ein deutlicher Beweis, dass sich in annehmbare Infrastruktur der eine oder andere mehr verläuft.

        • @Peter Eschruck das unterstützt doch eher die These, dass ein Stadion allein keinen dauerhaften Einfluss auf die Besucherzahlen hat sondern es in erster Linie auf die sportliche Leistung ankommt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es im ersten Jahr nach dem Neubeu einen entsprechenden Effekt gibt (weil jeder mal rein will um es sich anzusehen), aber dauerhaft ist der nicht. Die Tabellenposition, Aufstiegsgedanken und ansehnliche Partien an sich sind wohl mehr die Faktoren, die für die Zuschauerzahlen verantwortlich sind.

      • Dr. Eugen Wentzel

        Herr Schmidt, die Zahlen auf transfermarkt.de stellen sich keineswegs „anders“ dar, sondern exakt wie von mir wiedergegeben. Es unterstreicht aber Ihre oberflächliche Herangehensweise, denn beide Stadien wurden inmitten einer Saison eröffnet.

        Im übrigen sind die Zuschauerzahlen in Magdeburgs Saison 2011/12 mitnichten auf dem Stand von vor dem Umbau, sondern deutlich höher. Und das als abgeschlagener Tabellenletzter in der 4. Liga gegenüber Ausgangspunkt 3. Liga. Selbstverständlich steigen und fallen Zuschauerzahlen grundsätzlich auch immer in sportlicher Abhängigkeit, aber ebenso wichtig sind die Rahmenbedingungen für Zuschauer.

        Für die Frage MuFu oder reines Fußballstadion mag das irrelevant sein, aber wir stehen nicht vor dieser Entweder-Oder-Situation. Die Stadt Jena hat die Chance, ein Geschenk von 26 Millionen anzunehmen und 3 Million selbst beizusteuern, dabei die Rahmenbedingungen für einen in der Folge kostengünstigen Betrieb zu schaffen. Oder aber sie betreibt weiterhin substanzlose Flickschusterei. An eine umfassende Stadionsanierung aus eigener Stadttasche glaubt doch niemand ernsthaft.

        • Matthias Felsch

          Dem gibt es inhaltlich nichts hinzuzufügen.
          @Herr Schmidt: Der Titel dieses Bloggs ist schon der blanke Hohn. Wo genau haben Sie denn „nachgerechnet“? Sätze wie: „Wahrscheinlich wird der Betrag aber eher bei einer Millionen Euro liegen, öffentliche Projekte haben immer die Tendenz, teurer zu werden als vorab gedacht.“ zeigen wie fundiert ihre „Rechnungen“ sind. Es steht momentan gar nicht fest, wie hoch die Beteiligung der Stadt ausfallen müsste. Hier fehlen handfeste Daten eines Wirtschaftsprüfers. Diese Stimmungsmache im Vorfeld ist bestens dazu geeignet, das Projekt schon im Vorfeld sterben zu lassen. Sollte es dazu kommen, so haben Sie eine gehörige Aktie daran. Herzlichen Glückwunsch!

        • @Eugen Wentzel Die Frage Modernisierung oder Multifunktionsarena steht derzeit durchaus im Raum. Es ist eher zu klären, wie teuer, das Geschenk vom 26 Millionen Euro zukünftig werden wird. Wenn es da endlich konkrete Zahlen gibt, kann man die Jenaer fragen, welche der Varianten denn den Vorzug bekommen sollte. Der Betrieb wird aber wohl in keinem Fall kostengünstiger werden.

          @Matthias Felsch Diese Tagungsräume würden damit aber in Konkurrenz zu allen andere tagungsgelegenheiten in Jena treten. Wenn ich den EU Bescheid richtig verstanden habe, war ein Grund für die Zusage, dass ein größerer Saal für deutlich mehr Personen (Multifunktionsarena eben) derzeit nicht privatwirtschaftlich angeboten wird.

      • Matthias Felsch

        Die Tagungsräume sind für die Spieltage nicht unerheblich, da diese Räumlichkeiten als VIP-Fläche die Vermarktungsmöglichkeiten des FCC verbessern sollen. Ob ich lediglich VIP-Logen baue und sie dann ausschließlich als solche nutze, oder eine andere Nutzung im Sinne einer Vermietung an Firmen, Vereine, Privatpersonen miteinkalkuliere, bleibt von den Baukosten her wohl ein Nullsummenspiel. Hinzu kommt, dass in beiden Fällen (Magdeburg/Halle) aus einem Leichtathletikstadion ein reines Fussballstadion wurde. Bei einer bloßen Sanierung wäre das in Jena nicht der Fall. Diese Maßnahme verbessert neben dem Komfort (der unzweifelhaft auch ein Grund ist öfter mal ins Stadion zu gehen) auch die Stimmung, was auf die Zuschauerzahlen wiederum zumindest keine nachteilige Auswirkung haben dürfte.

  15. Matthias Felsch

    Warum informieren Sie dann in diesem Blogg die Bürger heute schon, obwohl die belastbaren Daten zum „Geschenk“ noch gar nicht vorliegen? Sie schüren hier ganz bewusst Ängste der Jenenser, wenn Sie etwa eine Erhöhung der Kitagebühren als Finanzierungsmaßnahme für das Stadionprojekt darstellen. Das ist Populismus und hat mit ausgewogener Darstellung zum Zwecke der Information der Bürgerinnen und Bürger nichts gemein.
    Wenn Sie gegen das Projekt sind, dann stehen Sie doch dazu und sagen es klar und deutlich. Gern auch argumentativ belegt. So ist das einfach nur ein ganz schlechter Stil, was hoffentlich auch die Jenenser (Wähler) erkennen.

    • Die Zahlen aus dem Beitrag beruhen (das ist dort auch so angegeben) auf den Angaben die vm OB bzw. dem Stadtkämmerer kamen. Die sind durch die Berechnungen von KIJ gestützt und finden sich auch so im Antrag an die EU wieder. In der Diskussion wurden aber noch eine ganze Reihe anderer Faktoren genannt, die bislang nicht untermauert und damit kaum belastbar sind. Das Betreiberkonzept für die Kongressbereiche beispielsweise, der Verkauf des Names des Stadions usw. Von daher wäre es jetzt mal in der Bringschuld der Betreffenden, diese Einnahmen zu spezifizieren. Ich bin gespannt 🙂

      Warum es nicht legitim sein sollte, bei den aktuellen Zahlen nach Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen, erschließt sich mir an der Stelle nicht. Neben der Erhöhung der Kita-Gebühren habe ich auch noch eine ganze Reihe weiterer Finanzierungsmöglichkeiten genannt um die Breite der Einnahmen abzudecken, die eine Stadt hat. Falls es noch andere Möglichkeiten gibt, diese Ausgaben zu refinanzieren, bin ich aber nach wie vor für Vorschläge offen.

  16. Steffen Heilmann

    @ Herr Schmidt: Wo im Förderantrag der Stadt Jena an die EU findet sich der Hinweis auf die Betreibungskosten von „1 bis 1,5 Mio“ im Jahr? Ich habe das wohl übersehen.

    Zu den Zahlen der KIJ: Mir gegenüber wurde gesagt, das diese Zahlen der KIJ nicht belastbar sind. Allein schon der „Status quo“ entspricht nicht den tatsächlichen Zahlen.

    • Der Hinweis findet sich in der Anlage 5 – Wirtschaftlichkeitsberechnung Projektstruktur (Gewinn- und Verlustrechnung Projekt BgA Stadt). Dort wird für die Gesellschaft der Stadt ein Minus von ca. 1.1 bis 1.2 Millionen Euro pro Jahr ausgewiesen. Dazu kommt dann noch das Minus der Gesellschaft für das Parkhaus das mit etwa 150.000 bis 200.000 Euro angegeben wird. Zu der Validität der Zahlen kann ich nichts sagen, da müßte man sich direkt an KIJ wenden und das mal klären.

  17. Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Umgedreht ist’s schon schwieriger.

  18. Leser (irgendeiner)

    Wenn Dresden als tolles Beispiel herhalten soll, muss man auch sehen, dass Dresdens Stadion vor allem für die Stadt ein finanzielles Desaster war und ist.

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