Du betrachtest gerade Neue Literatur für mehr Recherchen und Projekte

Neue Literatur für mehr Recherchen und Projekte

Es war längere Zeit ruhig hier im Blog. Das lag unter anderem daran, dass ich mit Offline-Projekten beschäftigt war. Die Stadtgeschichte für Zeulenroda und Triebes ist aber mittlerweile fertig (aktuell läuft die Vorbereitung für die zweite Auflage) und daher habe ich wieder etwas Luft, neue Ideen umzusetzen.

Konkret sitze ich gerade an einer Erweiterung der Stadtgeschichte. Da es nur sehr wenige Bücher und Hefte zur Stadtgeschichte von Triebes gibt, ist der Plan, dies in den kommenden Monaten etwas zu verbessern. Als erstes wird es wohl die Schulgeschichte von Triebes geben – von den Anfängen um 1600 herum bis in die Neuzeit. Daneben ist eine Neuauflage der Werke von Otto Behr geplant. Sowohl seine „Bunten Bilder von Triebes“ als auch seine „Schulchronik“ will ich neu auflegen und wieder zugänglich machen. Die Bücher von 1900 waren nur in Kleinstauflage im Selbstverlag erschienen und sind komplett vergriffen. Das vierte Projekt soll ein Blick auf die Familie, Familiennamen und die Höfe in Triebes werden.

Zur Recherche habe ich mir neue Literatur besorgt:

Die Kirchenbücher von Triebes reichen leider nur bis 1642 zurück. Davor sind die Einträge in den Akten von Hohenleuben zu finden und Walther Schneider hat bereits 1976 eine sehr schöne Auswertung dazu geschrieben. Viele der ältesten Namen aus Triebes finden sich dort. Dazu gibt es im Buch auch immer wieder Querverweise auf andere Themen. Unter anderem finden sich dort auch Einträge zu den ersten Schulmeistern von Triebes, sodass sich das gut mit dem ersten neuen Buchprojekt ergänzt.

Zeitlich will ich damit noch in diesem Jahr fertig werden. Bei den ersten drei Projekten bin ich dabei zuversichtlich, dass sich dieser Zeitplan einhalten lässt. Für das vierte Projekt kann es sein, dass ich etwas mehr Zeit brauchte. Das wird aber davon abhängen, wie viele Informationen ich noch dazu finde (und wie viele Besucher im Staatsarchiv dafür notwendig sind).


Das neue Buch zur Telefontechnik und Telefongeschichte von Thüringen ist jetzt verfügbar und bietet einen Überblick über die Entwicklung der ersten Netze und Telefonverbindungen im Freistaat. Wo gab es vor mehr als 150 Jahren die ersten echten Netze in Thüringen, welche Städte waren beim Aufbau besonders schnell (Erfurt und Jena waren es nicht) und wer hatte die ersten Rufnummern im Freistaat?

Das Buch kann auch über alle Buchhandlungen vor Ort bestellt werden.

Schreibe einen Kommentar