Seit Freitag merkt man auch direkt in der Stadt, dass OB-Wahlkampf ist, denn sowohl CDU, SPD als auch die Linken und die Grünen haben angefangen mehr oder weniger massiv Wahlkampf-Plakate zu hängen. Der Grund für diesen simultanen Start ist recht simpel: Ab 44 Tagen vor der Wahl ist es kostenfrei, die Plakat aufzuhängen und aufzustellen und das nutzen natürlich die Kandidaten und ihre Wahlkampfteams sofort aus, um möglichst zuerst zu hängen und einen kleinen Vorsprung vor der Konkurrenz zu haben.
Zur Gestaltung der Plakate werde ich in den nächsten Tagen noch etwas mehr schreiben, insgesamt gesehen wirken aber die bisher gehängten Plakate weitgehend professionell, wie man es auch aus den vergangenen Wahlkämpfen gewohnt ist. Die CDU scheint aber mit dem größten Budget in den Wahlkampf zu gehen, zumindest hängen derzeit die meisten Plakate dieser Partei.
Der 9. OB Kandidat
In der Zeitung wurde darüber hinaus auch der bisher unbekannte 9. Kandidat vorgestellt. Neben den bereits bekannten Kandidaten tritt nun auch der Ortsteilbürgermeister von Jena Maua, Sandro Dreßler (mit R – in der OTZ Überschrift scheint es falsch geschrieben zu sein) an. Damit sieht der Kreis der Kandidaten wie folgt aus:
Derzeit sind 9 Bewerber:
- Benjamin Koppe (CDU)
- Albrecht Schröter (SPD)
- Denny Jankowski (AfD)
- Thomas Nitzsche (FDP)
- Martina Flämmich-Winckler (LINKE)
- Denis Peisker (Grüne)
- Arne Petrich (Parteilos)
- Sandro Dreßler (parteilos)
- Heidrun Jänchen (PIRATEN)
Ob es alle Bewerber auch auf den Wahlzettel schaffen, wird der Wahlausschuss Mitte des Monats bekannt geben. Die parteilosen Kandidaten müssen noch 230 Unterstützerunterschriften vorweisen, damit sie zur Wahl zugelassen werden. Arne Petrich hat mittlerweile die entsprechende Anzahl an Unterschriften erreicht, wie es bei Sandro Dreßler aussieht, ist noch unbekannt.
Das neue Buch zur Telefontechnik und Telefongeschichte von Thüringen ist jetzt verfügbar und bietet einen Überblick über die Entwicklung der ersten Netze und Telefonverbindungen im Freistaat. Wo gab es vor mehr als 150 Jahren die ersten echten Netze in Thüringen, welche Städte waren beim Aufbau besonders schnell (Erfurt und Jena waren es nicht) und wer hatte die ersten Rufnummern im Freistaat?
- DIREKT ZUM BUCH (Amazon Link)
Das Buch kann auch über alle Buchhandlungen vor Ort bestellt werden.


